Welchen Einfluss hat Schlaf auf mich?

Immunsystem

1. Immunsystem

- Schlafmangel erhöht die Krankheitswahrscheinlichkeit


- Schlaf stärkt unsere Abwehrkräfte


- Schlaf ist wichtig für unser Immunsystem

Herzkreislauf

2. Herzkreislauf

- Entlastung des Herzkreislaufsystems


- Schlafmangel erhöht das Riskio eines Herzinfarktes


- Unser Blutdruck senkt sich im Schlaf

Gehirn

3. Gehirn

- Geistige Entspannung


- Festigen von Erlerntem und Konsolidierung des Gehirns


- Schlaft hilft bei Findung von Problemlösungen

Stoffwechsel

4. Stoffwechsel

- Im Schlaf wird Hunger durch Leptin gesenkt


- Wichtige Stoffwechselprozesse finden statt


- Wichtig für die Verdauung

Hormone

5. Hormone

- Das Wachstumshormon HGH wird zu 75% im Schlaf abgegeben


- Testosteron wird im Schlaf produziert


- Cortisol wird abgebaut

Verfassung

6. Verfassung

- Stimmungsschwankung und Agressivität bei zu wenig Schlaf, sowie


- Entscheidungsfindung eingeschränkt


- Erhöhte Vergesslichkeit

Wie schlafe ich eigentlich ?

Unser Schlaf besteht aus mehreren, sich wiederholenden, ca. 90 minütigen Schlafzyklen. Diese Zyklen bestehen aus unterschiedlichen Phasen.

1
Phase

Die Muskelspannung wird reduziert und das Bewusstsein für unsere Umgebung schwindet

2
Phase

Leichter Schlaf. Diese Phase wird im Laufe des Schlafes immer länger und nimmt bis zu 50% des gesamten Schlafes ein

3
Phase

Auch als Tiefschlafphase bekannt, besonders desorientiert und verschlafen wirken wir beim Aufwecken

REM
Phase

Unser Muskulatur ist maximal entspannt, Höherer Blutdruck, Atem- und Herzfrequenz. Schnelle Augenbewegung (Rapid Eye Movement)

Welche Folgen hat schlechter Schlaf für mich?

Wusstest du?! Ungenügender oder ungesunder Schlaf kann verheerende Folgen für deinen Körper und deine Gesundheit haben. Allein schon 24 Stunden Schlafentzug wirken sich auf deinen Körper wie 1 Promille Alkohol aus.

Zu wenig Schlaf führt konsequent zu Müdigkeit tagsüber, da unser Körper versucht vergangenen Schlaf nachzuholen. Dadurch lässt unsere Konzentrationsfähigkeit und Problemlösungsfähigkeit stark nach, wie wissenschaftliche Studien belegen. Tagesmüdigkeit kann aber auch Ursachen haben, wie u.a. zu wenig Bewegung, Flüssigkeitsmangel, Übergewicht, emotionale Belastungen.


Hier geht's zur Studie:

Effects of Partial Sleep Deprivation

Wir alle kennen es, zu wenig Schlaf macht uns reizbar und emotionaler. Wieso? In der Forschung vermutet man, das Schlaf gewisse Regionen im Hirn beeinflusst (wie z.B. die Amygdala, als Teil des lymbischen System, integral für Erfahrungen und negative Emotionen). So unterstützt Schlafmangel negative Emotionen wie Wut und Verärgerung. Auch mindert Schlafentzug das genießen positiver Erlebnisse.


Hier geht's zur Studie:

The effects of sleep loss

Cumulative sleepiness, mood disturbance, and psychomotor vigilance performance

Schlecht geschlafen und auf einmal sind selbst die kleinsten Dinge riesige Anstrengungen? Studien belegen das eine Wachphase von 17 – 19 Stunden, unsere Performance stärker beeinträchtigen wie ein Blutalkoholspiegel von 0.5 Promille. Nicht nur verringert zu wenig Schlaf unsere Produktivität, sonder führt auch zu einer höheren Unfall- und Fehlergefahr.


Hier geht's zur Studie:

Effect of Reducing Interns' Weekly Work Hours on Sleep and Attentional Failures

Moderate sleep deprivation produces impairments in cognitive and motor performance

Ungenügender Schlaf beeinflusst die 3 wichtigsten Prozesse des Lernens: 1. Akquisition (Wissen aneignen), 2. Konsolidierung (Wichtiges vom Unwichtige trennen und speichern), 3. Erinnerung (Abrufen von gespeichertem Wissen). Durch geringere Konzentrationsfähigkeit können wir weniger Wissen aneignen. Studien belegen dabei das Schlaf auch die Konsolidierung im Gehirn stark beeinträchtigen kann. Langfristige Gedächtnisstörungen sind dabei aber meisten Erscheinungen, spezieller Schlafstörungen


Hier geht's zur Studie:

Sleep-dependent motor memory plasticity in the human brain

Memory consolidation and reconsolidation: what is the role of sleep?

Langfristig können Schlafprobleme auch zu psychischen Problemen beitragen. So kann z.B. chronische Müdigkeit das Risiko erhöhen eine chronische psychische Krankheit zu entwickeln. In einer Langzeitstudie von 10,000 Leuten, war es bei Menschen mit Schlaflosigkeit 5-mal wahrscheinlicher, dass diese eine Depression entwickelten. In derselben Studie war es auch 20-mal wahrscheinlicher, dass diese Menschen unterschiedliche Formen von Panikattacken entwickelten.


Hier geht's zur Studie:

Sleep disturbance and psychiatric disorders

The morbidity of insomnia uncomplicated by psychiatric disorders

Wissenschaftlich ist es bekannt, dass Schlafentzug Entzündungsmediatoren steigert und im Umkehrschluss Infektionen & Krankheiten unseren Schlaf beeinflussen. So ist es naheliegend das Schlafentzug unser Immunsystem schwächt. Es konnte belegt werden, das Menschen mit weniger als 7 Stunden Schlaf im Durschnitt 3-mal wahrscheinlicher eine Erkältung bekommen, wenn einem Erkältungsvirus ausgesetzt, als Leute mit über 8 Stunden Schlaf.


Hier geht's zur Studie:

Sleep Habits and Susceptibility to the Common Cold

Neural-immune interactions in the regulation of sleep

Zu viel oder zu wenig Schlaf lässt bei Menschen mittleren Alters das Gehirn vorzeitig altern. So wird der Alterungsprozess um vier bis sieben Jahre beschleunigen, wenn Personen mittleren Alters ihre Schlafgewohnheiten ändern und mehr oder weniger als die empfohlenen sechs bis acht Stunden pro Nacht ruhen.


Hier geht's zur Studie:

Change in Sleep Duration and Cognitive Function

Auch eine geringere Reduzierung der Schlafzeit begünstigt Koronararterienverkalkung, einen Indikator für Herzinfarkt und Tod durch Herzerkrankungen. Auch Schlafstörungen beeinflussen die Gesundheit des Herzkreislaufsystems wesentlich. Studien haben darüber hinaus gezeigt, dass Menschen mit 5 Stunden oder weniger Schlaf pro Nacht ein stark erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2 haben. Aber gesünderer und längerer Schlaf kann Blutzucker Level und die Auswirkungen von Diabetes Typ 2 reduzieren.


Hier geht's zur Studie:

Incidence of Diabetes in Middle-Aged Men Is Related to Sleep Disturbances

Inflammatory aspects of sleep apnea and their cardiovascular consequences

Short sleep duration and incident coronary artery calcification

Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen sind eine weit verbreitete Krankheit in unserer Gesellschaft. Wir leben immer schnell und sind immer erreichbar. Dies bleibt nicht ohne Folgen

So möchten wir helfen ein Bewusstsein für die Bedutung des Schlafes zu verbreiten und Betroffenden zu helfen

Zu den Schlafstörungen gehören:

- Parasomnien
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Narkolepsie
- Exzessives Schnarchen
- Schlafapnoe
- Restless Leg Syndrom etc.

Häufige Schlafprobleme

einschlafen

Einschlafen

Oft fällt es uns schwer einzuschlafen. Hier hilft vor allem Beruhigung vor dem zu Bett gehen weiter

aufwachen

Aufwachen

Nachts aufzuwachen kennen wir alle. Hier kann es oft passieren, dass unser Kopf das Kissen erwärmt und wir dadurch aufwachen

austrocknen

Austrocken

Wir wachen mit trockener Haut auf. Hier helfen vor allem Cremes, Öle und auch ggf. Raumbefeuchter

schwitzen

Schwitzen

Es ist viel zu warm und unser Kopf braucht dringend Abkühlung bevor wir einschlafen

Wie schlafe ich gesünder?

Nur 19% der Menschen fühlen sich top-fit nach dem Aufwachen. Der ideale Schlaf für Erwachsene ist zwischen 6 - 7 Stunden lang. Dabei kannst du mit einfachen Schritten deine Schlafqualität enorm verbessern.

Geregelte Einschlaf- und Aufwachzeiten helfen uns beim Einschlafen und tragen zu einem gesünderen Schlaf bei. Auch helfen uns Rituale vor dem Einschlafen, wie z.B. ein regelmäßiger Ablauf vor dem zu Bett gehen oder ähnliches. So stimmen wir uns und unseren Körper auf die Nacht ein.

Ruhe, ein angenehmes Schlafklima und Dunkelheit tragen alle zu einer höheren Schlafqualität und einem gesünderen Schlaf bei. So können Oropax bei Straßenlärm helfen, oder das Lüften des Schlafzimmer bevor wir zu Bett gehen. Auch helfen Schlafmasken in hellen Räumen. Gerüche wie z.B. Lavendel oder angenehme Musik können das Einschlafen erleichtern.

Oft ist es auch zu viel Stress der uns nicht einschlafen oder uns im Schlaf aufwachen lässt. Bevor wir ins Bett gehen, sollten wir unseren Kopf freibekommen. Dabei hilft es mit Menschen über unsere Probleme zu reden, Dinge niederzuschreiben, oder gezielt Gedanken zu leeren. Hier helfen auch Atem- und Entspannungsübungen wie das bekannte „Schafe zählen“.

Vor dem Schlafen sollten wir auf jeden Fall den Konsum von Alkohol und koffeinhaltigen Getränken vermeiden, da diese den Schlaf und das Einschlafen massiv beeinflussen konnten. Auch sind fetthaltige und besonders deftige Speisen nicht zu empfehlen. Genauso kann exzessiver Sport vor dem zu Bett gehen das Einschlafen erschweren.

Durchgeschlafene Matratzen, unangenehme Kissen oder zu dicke Decken, sowie atmungsarme Bettwäsche können unsere Schlafqualität ebenso negativ beeinflussen wie andere Faktoren. Hier sollte man nach ergonomischen, atmungsaktiven, innovativen und hochwertigen Produkten suchen, um den eigenen Schlaf zu verbessern. Wir schlafen nämlich rund 1/3 unseres gesamten Lebens.

Warum ist mein Kopfkissen wichtig?

Schlaf ist individuell und genauso ist deine persönliche Schlafposition und Vorliebe. Durch das richtige Kissen kannst du deinen Schlaf überdurchschnittlich verbessern. Dabei schohnst du auch deinen Geldbeutel

Individuelle Schlafpositionen

Rückenschläfer

Rückenschläfer

Die klassische Schlafposition für die meisten Menschen von uns. Grade Säuglinge sollten ausschließlich in dieser Position liegen und Schlafen. Bei Erwachsenen und Älteren sollte das Kissen im Nacken unterstützen.

Seitenkippschläfer

Seitenkippschläfer

Eine Mischform des Seiten- und Bauchschläfers. hierbei Schlafen wir mit dem Becken leicht verdreht. Dabei ist die Aussparung für die Schulter wichtig und eine Aussparung für die Atmung.

Seitenschläfer

Seitenschläfer

Hier ist vor allem darauf zu achten, dass das Kissen eine Aussparung für die Schulter lässt und sich so ergonomisch dem Kopf anpasst.

Bauchschläfer

Bauchschläfer

In dieser Position liegen wir komplett flach auf dem Bauch. Das Kissen sollte flach und nicht zu hoch sein. So unterstützt es den Körper und Kopf ergonomisch am Besten.

Reiseschläfer

Reiseschläfer

Grade wenn wir unterwegs sind ist es wichtig, dass unser Kopf angenehm gelagert ist. Ob im Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug. Eine gute Stütze ist wichtig für eine angenehmen Schlaf ohne Verspannungen

Unsere Lösung

Dein Kissen.

Wähle die Form für deine persönliche Schlafposition und einen Bezug nach deiner Vorliebe


Hier geht's zu deinem Kissen:



Besser Schlafen